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Frankreichaustausch

Besondere Momente in Frankreich 2019

Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn die Schüler der Jahrgänge sieben bis zehn in Frankreich bei ihren Gastfamilien einziehen. Elf Schüler unserer Schule machten sich in diesem Jahr unter der Leitung von Alma Braksiek auf die Reise Richtung Toulouse. Dort wurden sie bereits am Flughafen von ihren Austauschschülern und deren Familien herzlich empfangen. „Das erste bienvenue ist immer etwas Besonderes“, sagte Alma Braksiek. Bereits zum 38 Mal fand der Austausch mit der Collège Jules Valès in Portet-sur-Garonne statt.
Am ersten Tag stand erst einmal einen gemeinsamer Ausflug nach Toulouse auf dem Programm. Dabei hatten drei Schüler die Gelegenheit, ihre kleinen Präsentationen zu einigen Sehenswürdigkeiten zu halten: Le Capitole, Les Jacobins und La Garonne.
Am nächsten Tag ging es dann in die Schule. Dort wurden die Hamburger ebenfalls herzlich begrüßt. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es für die FiFa-Kids mit ihren Austauschpartnern dann in den regulären Unterricht.
In den Folgetagen gab es weitere gemeinsame Ausflüge, unter anderem nach Rocamadour. Auf dem Weg dahin haben die Besucher `le Gouffre de Padirac` besichtigt und dabei eine kleine Bootstour durch die Grotte gemacht. Ein weiteres Highlight für die Schüler war `La Fôret des Singes` (der Affenwald) in Rocamadour. Dort leben auf einem großen Gelände gut 150 Berberaffen. Beim erneuten gemeinsamen Toulouse-Besuch gab es dann eine anspruchsvolle Rally, welche die deutsch-französischen Paare zu erledigen hatten.
Nach so vielen Erlebnissen freuen sich jetzt alle auf ein Wiedersehen im Frühjahr. Dann steht der Gegenbesuch der französischen Schüler in Hamburg an.

Kulturelle Besonderheiten

Andere Gewohnheiten:
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand, persönlicher ist der Kuss auf beide Wangen – „la bise“. Mahlzeiten werden mit viel Genuss und in aller Ruhe eingenommen, sie ziehen sich oft über 1 Stunde hin. Unangemeldete Besuche sollte man während der Essenszeiten zwischen 12:00 und 14:30 Uhr sowie ab 19:00 Uhr unterlassen; außerdem verabreden sich die Schüler an Wochentagen während der Schulzeit nicht.
 
Der Schulalltag:
Um acht Uhr wird das Tor der Schule geschlossen, deswegen muss man spätestens fünf Minuten vor acht in der Schule sein. Verspätet sich ein Schüler, so darf er nicht einfach in den Unterricht, sondern muss sich in einen „Verspätungsraum“ begeben, wo ihn ein Lehrer bis zum Stundenende betreut. In diesem Raum darf man nicht essen, trinken und sich nicht unterhalten.
Außerdem ist es in den Pausen üblich, dass man sich pünktlich 5 Minuten vor Stundenbeginn an den gekennzeichneten Stellen mit seiner Klasse in Zweier-
Reihen versammelt. Die Schüler stehen so lange auf dem Pausenhof, bis sie von dem jeweiligen Lehrer abgeholt werden. Der Weg in die Klasse findet ebenfalls in
Zweier-Reihen statt. Der Unterricht verläuft streng und diszipliniert. Fremdsprachen wie Deutsch, Englisch, Spanisch werden an Schulen unterrichtet, jedoch sind die Franzosen bei dem Sprechen einer Fremdsprache vorsichtiger und sprechen lieber gar nicht aus Angst vor Fehlern.
 
Sonstiges:
Wenn man in Frankreich ist, sollte man einige Redewendungen auf Französisch kennen, denn die Franzosen sind sehr stolz auf ihre Sprache und erkennen das Bemühen zum Sprechen der Sprache an.