NEWS BLOG SCHULLEITER BLOG HOME

Frankreichaustausch

Frankreichaustausch 2014

Wir (Damla & Beyza 10g) haben am diesjährigen Schüleraustausch nach Frankreich teilgenommen. In dieser Zusammenfassung berichten wir allen zukünftigen Interessenten von unseren Aktivitäten.
Wir sind für 10 Tage nach Toulouse geflogen. Am Flughafen wurden wir von unseren Austauschpartnern und ihren Familien mit Begeisterung empfangen. Im Anschluss ging es mit dem Auto nach Portet-sur-Garonne weiter, wo unsere Partnerschule „Collège Jules Vallès“ sich befindet.
Abgesehen von Toulouse und Portet haben wir weitere Städte wie Narbonne und Foix besichtigt. Eine der schönsten Aktivitäten für uns war die Besichtigung der Grotte Labouiche. Dort kann man vom Boot aus die unterirdische Höhle bewundern. Auch die Stadt Toulouse ist besonders sehenswert. Dort haben wir das Capitole (Rathaus), verschiedene Kirchen (Les Jacobins, Saint Sernin), die Cité de l'Espace (Weltall/Raumfahrt-Erlebnispark) und andere Sehenswürdigkeiten besichtigt. Wir haben Spaziergänge an der Garonne, sowohl in Toulouse als auch in Portet-sur-Garonne gemacht.
Wir hatten auch sehr viel Freizeit. Dadurch konnten wir Toulouse und Narbonne selbstständig erkunden und Souvenirs für unsere Familien und Freunde kaufen. Das hat uns allen sehr gut gefallen. Unsere Gastfamilien waren sehr höflich und offen. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und behandelt. Obwohl wir Französisch nicht fließend sprechen, haben wir uns dennoch gut verständigen können. Wir haben mit Camille und Ines, unseren Austauschpartnerinnen, viel unternommen.
Eine andere Kultur kennen zu lernen ist sehr spannend. Die Franzosen essen z. B. erst um 20 Uhr zu Abend. (Dazu mehr von Ronald Klassen, der die kulturellen Unterschiede beobachtet hat.) Wir waren an zwei Tagen mit unseren Austauschpartnern in der Schule. Dort läuft alles viel strenger und gesitteter ab. Jede Klasse hat eine bestimmte Zeit, in der die Schüler die Cafeteria zur Mittagszeit besuchen, die eingehalten werden muss. Das Essen war teilweise gewöhnungsbedürftig. Doch die Familien haben immer auf unsere Bedürfnisse geachtet und haben uns mit zum Einkaufen genommen.
Im Großen und Ganzen fanden wir den Austausch sehr schön und lehrreich. Wir haben viel gesehen und erkundet. Toulouse ist eine sehr schöne Stadt. Es lohnt sich auf jeden Fall einmal mitzumachen!
 
Viel Spaß bei eurem zukünftigen Austausch...
Ein Bericht von Damla Iblak und Beyza Yesil (10g)

Kulturelle Besonderheiten

Andere Gewohnheiten:
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand, persönlicher ist der Kuss auf beide Wangen – „la bise“. Mahlzeiten werden mit viel Genuss und in aller Ruhe eingenommen, sie ziehen sich oft über 1 Stunde hin. Unangemeldete Besuche sollte man während der Essenszeiten zwischen 12:00 und 14:30 Uhr sowie ab 19:00 Uhr unterlassen; außerdem verabreden sich die Schüler an Wochentagen während der Schulzeit nicht.
 
Der Schulalltag:
Um acht Uhr wird das Tor der Schule geschlossen, deswegen muss man spätestens fünf Minuten vor acht in der Schule sein. Verspätet sich ein Schüler, so darf er nicht einfach in den Unterricht, sondern muss sich in einen „Verspätungsraum“ begeben, wo ihn ein Lehrer bis zum Stundenende betreut. In diesem Raum darf man nicht essen, trinken und sich nicht unterhalten.
Außerdem ist es in den Pausen üblich, dass man sich pünktlich 5 Minuten vor Stundenbeginn an den gekennzeichneten Stellen mit seiner Klasse in Zweier-
Reihen versammelt. Die Schüler stehen so lange auf dem Pausenhof, bis sie von dem jeweiligen Lehrer abgeholt werden. Der Weg in die Klasse findet ebenfalls in
Zweier-Reihen statt. Der Unterricht verläuft streng und diszipliniert. Fremdsprachen wie Deutsch, Englisch, Spanisch werden an Schulen unterrichtet, jedoch sind die Franzosen bei dem Sprechen einer Fremdsprache vorsichtiger und sprechen lieber gar nicht aus Angst vor Fehlern.
 
Sonstiges:
Wenn man in Frankreich ist, sollte man einige Redewendungen auf Französisch kennen, denn die Franzosen sind sehr stolz auf ihre Sprache und erkennen das Bemühen zum Sprechen der Sprache an.