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Airbus-Ideenworkshop 2016

Airbus – eine eigene „kleine Stadt“

Sich fast 500 Fußballfelder aneinandergereiht vorzustellen fällt einem schwer. So groß ist das Montagewerk des Flugzeugherstellers Airbus in Hamburg-Finkenwerder. In riesigen Hallen werden die Flugzeuge montiert, ausgestattet und lackiert.
15 Schülerinnen und Schüler aus unserer Stadtteilschule Fischbek- Falkenberg hatten das Glück an einem Ideenworkshop teilzunehmen und dabei in die Welt von Airbus eintauchen zu dürfen.
Herr Braksiek, der Workshop- Organisator auf Airbus-Seite und Frau Budurlean und Herr Schöffmann, die Organisatoren von unserer Schule, begleiteten uns den ganzen Nachmittag. Wir haben am Anfang zwei Hallen besucht. Uns haben bei der Führung vier Auszubildende begleitet, sie waren alle sehr höflich und zuvorkommend. Sie haben sich Zeit für uns und unsere Fragen genommen und uns den ganzen Ablauf in der „kleinen Stadt“, wie man Airbus bezeichnen könnte, erklärt. Als wir nun mit den Hallen fertig waren, ging es zum eigentlichen Workshop weiter.
Wir fuhren zum Gebäude „Zentrum für Angewandte Luftfahrforschung“ (ZAL). Dort wurden wir von weiteren Mitarbeitern der Abteilung „Forschung und Entwicklung“ empfangen. Auf diesen Teil des Tages hatten wir uns alle am meisten gefreut. Das 2016 eröffnete Gebäude war riesig und faszinierend. Herr Braksiek führte uns in einen Raum, wo wir uns, während wir Kuchen aßen und Kaffee tranken, Filme anschauten über die zukünftige Flugzeugproduktion.
Die Airbus-Ingenieure erklärten uns wie aus einer Idee ein Konzept entsteht und was man dabei alles zu beachten hat. Jetzt kamen endlich wir Schüler zum Einsatz. Wir sollten durch Brainstorming Ideen sammeln und diese vorstellen. Was dabei herauskam war verblüffend! Vielen von uns ist es wichtig die Kabine flexibel zu gestalten, mit Familienlounges, Spielecken für die Kleinen oder Arbeitszonen für Geschäftsreisende. Einige Ideen waren richtig gut und haben die Organisatoren überrascht, weil sie den fortschrittlichsten Airbus-Ideen sehr nahe kommen: Panoramafenster oder gar eine durchsichtige Kabine. Manche von uns haben sich dem Thema Unterhaltung gewidmet (online Spiele, Netflix oder eine Hörbücher-Bibliothek), andere haben das Thema Ökologie angesprochen (Photovoltaik-Anlagen für ein umweltverträgliches Fliegen).
Durch diesen Workshop wurde uns klar, woran und wie Flugzeugentwicklungsingenieure arbeiten.
Aber mit dem Motto: „Nichts ist unmöglich.“ wird das Team im ZAL sicherlich sein Ziel realisieren, Flugzeugkabinen in Zukunft weiter zu verbessern. Wir Schüler aus der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg wünschen ihnen dabei viel Erfolg!

Miena, Dafina und Yeliz aus der Klasse 11a